| Von Latsch gelangt man am besten mittels Seilbahn nach St. Martin am Kofel. Hier wenden wir uns nach links und folgen der Beschilderung nach Egg (Einkehrmöglichkeit). Zur bereits gut sichtbaren Höfegruppe Forra gelangt man am besten auf dem neuerrichteten Fahrweg.
Von den Forra Höfen, die sich geradezu an das unglaublich steile Gelände krallen, geht es fast eben weiter zum verfallenen Gehöft Laggar, das nach dem Ersten Weltkrieg wegen Wassermangels aufgegeben werden mußte. Von hier steigt man ab in Richtung auf den ebenfalls aufgelassenen Hof Zuckbichl, dessen an den Hang geschmiegte Trümmer an eine Trutzburg erinnern. Kurz vor dem Hof steht links des Steiges eine Hinweistafel. Der folgende Wegabschnitt ist sehr steil und erfordert Umsicht und Vorsicht.
Bald danach passiert man einige Knappenlöcher, ehemalige Bergwerksstollen, in denen bis ins 17. Jahrhundert Erz abgebaut wurde, das in der Sage goldhaltig war. Der Weg führt nun weiter abwärts zu Schloß Annaberg und zur danebenliegenden Kapelle zur heiligen Anna, in deren Umgebung auch einige Schalensteine zu sehen sind.
Nach einem weiteren kurzen Abstieg gelangt man zum Panoramaweg, dem man bis zu einem Feldweg folgt. Auf diesem geht es linkerhand weiter abwärts, und nach einer kurzen asphaltierten Strecke steht man vor Schloß Goldrain. Von hier nun auf dem Sträßchen weiter zum Ortsteil Tiss mit seinem recht ansprechenden Kirchlein. Auf asphaltierter Strasse erreicht man Latsch mit einem halbstündigen Fußmarsch. |